Leuchtturm am Strand Praia do Farol in Portugal
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Olhão Strände

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  1. Allgemeine Informationen

Olhão - „Ort der vielen Gesichter“

Als Badeort ist Olhão in keinem Fall ein geläufiger Name, denn der Ort selbst kann keine eigenen Strände vorweisen. Dafür findest du hier sogar in der Hochsaison Ruhe und Erholung vor den Touristenmassen in einer Stadt, die arabische mit afrikanischen Einflüssen auf ganz besondere Weise verbindet. Noch dazu bist du hier am idealen Ausgangspunkt für Ausflüge ins Landesinnere und zu vielen wirklich lohnenswerten Stränden und Buchten jenseits der ausgetretenen Besucherpfade. Heute ist Olhão im Hinterland nahezu mit Faro zusammengewachsen und viele der Hotels im Ort bieten einen direkten Shuttleservice vom nur zwanzig Autominuten entfernten Flughafen Faros an – ideal für deinen Kurztrip an die Algarve!

Gerne wird Olhão auch als „Ort der vielen Gesichter“ beschrieben und das ist er tatsächlich. Vom Wasser aus dominieren die Industrieanlagen des größten Fischereihafens der Algarve das Bild, doch von der gepflegten und ausgedehnten Strandpromenade aus wirkt Olhão mit seinen vielen kleinen Cafés und Geschäften mehr als einladend. Erfrischend untouristisch kannst du hier das Leben und Treiben auf den Straßen und entlang der Promenade erleben. Besonders die dichte Atmosphäre in den beiden Markthallen lässt dich in den Alltag einer portugiesischen Hafenstadt eintauchen. Umgeben vom Gemurmel und den Verhandlungen zwischen Käufern und Verkäufern schlenderst du unter einem Geruchsteppich aus frischen Meeresfrüchten, Obst und Leckereien an den unzähligen Ständen entlang und holst dir Appetit für eines der vielen, kleinen Fischrestaurants am Wasser. Jährlicher Höhepunkt dieses Mekkas für Fisch-Liebhaber ist das „Seafood-Festival“ im August: Die beste Gelegenheit, um die portugiesische Küche kennenzulernen!

Ein Fischerdorf mit Geschichte

Überregionale Bedeutung erhielt das einstige Fischerdörfchen Olhão allerdings nicht vor dem 19. Jahrhundert. Zwar datiert die Festung São Lourenço zurück auf das Jahr 1679, doch wurde die zunächst nur errichtet, um den Ort vor Piraterie zu schützen. Knapp zwanzig Jahre später stifteten die Fischer die bis heute erhaltenen Kirche „Nossa Senhora do Rosário“ das erste Steingebäude des Ortes. Hier kannst du auch das gegenüberliegende Stadtmuseum im „Compromisso Maritimo,” der Fischergemeinschaft aus dem 18.Jahrhundert besuchen und dich im Anschluss in einem der vielen, netten Cafés stärken und bei einem leckeren Essen die feinen Steinmetzarbeiten und schmiedeeisernen Balkonen der weißgetünchten Häuser bewundern.

Der Zauber der Lagunen von „Rio Formosa“

Jenseits des urbanen Olhão erwartet dich noch eine wahre Oase für Naturliebhaber: Im Osten grenzt die Stadt an den „Parque Natural da Ria Formosa“ – mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein bekannter Pilgerort für Botaniker und Zoologen. Zwar ist der Park nur schwer zugänglich, doch lohnt sich vor allem für Naturbegeisterte der Besuch in jedem Falle! Das geschützte Lagunensystem „Ria Formosa“ erstreckt sich bis nach Olhão, weshalb der Ort über keinen eigenen Strand verfügt. Was jedoch viele nicht wissen: Auf den Olhão vorgelagerten Inselchen und Halbinseln liegen bereits die ersten Strände in unmittelbarer Reichweite des Ortes und direkt vom Hafen östlich der Markthallen fahren regelmäßige Fähren und kleine Boote zu den umliegenden Inseln, den „ilhas.“ So gelangst du zum Beispiel auch zur „Ilha do Farol“, der „Insel des Leuchtturms“ mit wunderbar klaren Wasser und einer nahezu unberührten Dünenlandschaft.

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