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Andalusien Strände

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Andalusien – Flamenco unter Orangenbäumen

Andalusien – ein Name, so schön, wie die Region selbst. Das Leben erscheint leicht in der südlichsten Region Spaniens. Hier wurde der Flamenco geboren und hier wurde der große Entdecker Christoph Kolumbus beigesetzt. Hier werden Oliven geerntet, Tapas gegessen, Freundschaften großgeschrieben. Hier ist alles piano und Dinge werden gelassen poco a poco erledigt. Gelassenheit – das ist es auch, was Urlauber nach Andalusien zieht. Denn was will man mehr im Urlaub?

Im Inland des vegetationsreichen und fruchtbaren Andalusiens wechseln sich Orangen- und Zitronenhaine ab mit Flüssen, Wäldern und grünen Weiden. Vor allem die Region um Sevilla besticht mit wunderschönem Grünland. Die über 800 km lange Küste Andalusiens wiederum zieht dich mit ihrer Vielfalt in den Bann, denn hier treffen zwei Welten aufeinander: Die wilde Altantikküste Costa de la Luz im Westen Andalusiens um Cadiz und Huelva trifft in der Meerenge um Gibraltar und Algeciras auf die ruhige Mittelmeerküste Südspaniens, die Costa del Sol und der Costa de Almería. Die Sonnenküste zeigt ihre schönste mediterrane Seite in Marbella und Málaga. Facettenreich ist Andalusien aber nicht nur in der Natur:

In der Vergangenheit rissen sich vor allem die Römer und Araber um die südlichste der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens. Denn Andalusien bot seinen Eroberern fruchtbaren Boden, Flüsse und kurze Meereswege nach Afrika. Denn der Kontinent ist in Tarifa, der südlichsten Stadt Europas, zum Greifen nah: Nur 14 km trennen hier das spanische vom afrikanischen Festland. So entwickelte sich Andalusien unter verschiedenen Einflüssen. Noch heute eint es die Kulturen in sich. Neben wunderschönen Stränden wartet in Andalusien also auch eine spannende Geschichte auf dich.

  • Atmosphäre: Entspannt und alternativ, sowohl für Pauschalreisende, als auch Backpacker geeignet; interessant für alle Altersklassen
  • Land: Spanien
  • Hauptstadt: Sevilla
  • Fläche: 87.268 km²
  • Einwohner: ca. 8.380.000
  • Flughäfen: In Málaga und Sevilla
  • Grenzt an: Kastilien-La Mancha, Extremadura, Murcia, Gibraltar, Portugal

Sehenswürdigkeiten in Andalusien

Für Kulturinteressierte birgt Andalusien unzählige Sehenswürdigkeiten und Bauten, die die Pracht und Schönheit vergangener Zeiten bereithalten. Am besten kannst du die Sehenswürdigkeiten in einer Städtetour abklappern:

Sevilla – Eine Reise in die Hauptstadt Andalusiens

Sevilla ist eine der schönsten Städte in Andalusien. Flüsse und Kanäle durchziehen die Stadt, die auch das „Venedig Spaniens“ genannt wird, und bieten grüne Wiesen zum Entspannen am Wasser. Zwei Markenzeichen Spaniens fanden in Sevilla ihren Ursprung: Die Tapas und der Flamenco. Den Grundfesten der spanischen Kultur kannst du also nicht näher sein, als hier! Du kannst über aufwendig gestaltete Brücken gehen oder in gepflegten Grünanlagen spazieren. Der historische, im altrömischen Stil gestaltete Stadtkern hält drei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sevillas bereit: Die Kathedrale Maria de la Sede, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, die Giralda und den Alcázar-Palast. Auch das Grab von Christoph Kolumbus befindet sich in Sevilla.

Córdoba und Granada – Auf den Spuren der Römer und Araber

Sowohl in Córdoba, als auch in Granada, stehen einige der bedeutendsten Bauwerke aus dem frühen und späten Mittelalter – jener Zeit, als Römer und Araber Andalusien bevölkerten. In Córdoba kannst du einige der bekanntesten Bauwerke der Mauren und Römer besichtigen. Dazu gehört die Mezquita-Catedral, eine ca. 800 n. Chr. erbaute, frühere Moschee und die Römische Brücke. Zu den schönsten und prächtigsten Relikten islamischer Kunst in Andalusien zählt auch die Alhambra in Granada, eine aus dem Mittelalter stammende Stadtburg.

Natur pur in Andalusiens Inland

Die Natur im Inland Andalusiens ist abwechslungsreich und interessant. Bedeutende Naturräume schaffen hier die beiden Gebirge Andalusiens: Im Norden das andalusische Mittelgebirge Sierra Morena und im Süden die Betische Kordillere, ein Gebirgszug, der in Cádiz beginnt und sich, die Küste entlang, bis nach Valencia ausdehnt. Zwischen diesen beiden Gebirgen liegt das Becken des Guadalquivir, benannt nach dem dort verlaufenden Flusses. Dort, zwischen Huelva und Cadiz, liegt auch Spaniens ältester Nationalpark: Coto de Doñana. Ein weiteres Must-See ist der Naturpark Las Alpujarras in der Sierra Nevada in der Provinz Granada.

Beste Reisezeit Andalusien

Als beste Reisezeit für einen Urlaub in Andalusien empfehlen sich die Monate Juni bis September. Das Thermometer fällt dann selten unter 20°C, während die Höchstwerte zwischen 27°C und 30°C liegen und die Wassertemperatur in Andalusien 19°C bis 22°C beträgt – perfektes Wetter für einen Strandurlaub! Auch Regen gibt’s von Juni bis September in Andalusien mit 0 bis 2 Regentagen monatlich selten. Im Gegenteil: Sonnenanbeter können sich über bis zu 12 Sonnenstunden täglich freuen. Der Frühling in Andalusien wird Surfer glücklich machen – der Levante-Wind treibt von April bis Mai die Wellen besonders hoch. Doch selbst im Herbst und im Winter lockt das Wetter in Andalusien mit den mildesten Temperaturen des gesamten spanischen Festlands bei Höchstwerten zwischen 17°C und 23°C und maximal 8 Regentagen im regenreichsten Monat Dezember.

Aktivitäten

Keine Lust mehr, faul am Strand zu liegen? In Andalusien kannst du noch einiges mehr erleben, wenn dir die Entspannung mal „zu viel“ wird:

Vom Winde verweht beim Surfen in Cádiz und Tarifa

Die Zauberwörter: Levante und Poniente. Diese Winde sorgen in der Region zwischen Cádiz und Tarifa ganzjährig für Traumwellen. Darum haben sich hier auch viele Surfhostels, Surfcamps und Surfschulen angesiedelt. Relaxen lautet die Devise auch bei Flaute: In dem Städtchen Tarifa kannst du dann Kunstmärkte besuchen und die entspannten Menschen, die Surferorte anzuziehen scheinen, kennen lernen. In Cádiz wiederum kannst du das historische Gassengewirr der nordafrikanisch beeinflussten Altstadt oder den riesengroßen Hafen erkunden. Genau wie Tarifa ist auch Cádiz ein Treffpunkt für junge Leute und Backpacker.

Fiesta! La Feria oder mit Hippies allein im Wald?

Was wäre Sevilla, die Wiege des Flamencos, ohne eine ordentliche Sause, um den traditionell spanischen Tanz zu feiern? Jedes Jahr im Frühling findet deshalb eine Woche lang die La Feria de Abril in Sevilla statt. Überall kannst du dann traditionelle Kutschen, Flamencotänzer und Livebands sehen, welche die 5. Mio. Besucher bespaßen. Hinzu kommen Zelte für den Umtrunk und hunderte von Achterbahnen, sodass Sevilla einem Jahrmarkt gleicht. Wem das zu viel ist: In vielen Naturschutzgebieten Andalusiens kannst du ganzjährig bevorzugt Goa-, Elektro- und Reggaefestivals in traumhafter Naturkulisse besuchen und mit Hippies abtanzen.

Die Straße der weißen Dörfer entlangfahren

Die „Ruta de los Pueblos Blancos“ führt dich durch das andalusische, gebirgige Inland Andalusiens. Dabei passierst du wunderschöne Dörfer und Kleinstädte, die auf römische Siedlungen zurückzuführen sind. Fast alle sind weiß gekalkt und so ergibt sich eine wunderschöne Kulisse von idyllischen weißen und historischen Dörfchen vor bergiger Kulisse und einem blauen, andalusischen Himmel.

Regionen und Orte

Andalusien grenzt an den Atlantik und an das Mittelmeer. Deshalb weisen die beiden Küsten Costa de la Luz und Costa del Sol große Unterschiede in der Vegetation auf. Im Inland Andalusiens wechseln sich Berge, fruchtbare Grünflächen und Flüsse ab. Die Gemeinde Andalusien ist unterteilt in acht Provinzen:

Provinzen an der Costa del Sol

Drei der acht Provinzen befinden sich an der ruhigen Mittelmeerküste Spaniens. Nach flächenmäßiger Größe geordnet sind diese:

  • Granada: Die Provinz Granada und die gleichnamige Hauptstadt dieser ist mit ca. 915.000 Einwohnern die viertmeistbewohnte Provinz Andalusiens. In ihr liegt die zweithöchste Gebirgskette Europas, die Sierra Nevada, die zur Betischen Kordillere gehört. Die Sierra Nevada ist umgeben vom gleichnamigen, beeindruckenden Nationalpark.
  • Almería: Almeria mit der gleichnamigen Hauptstadt ist eine der bergigsten Regionen Spaniens. Das Klima hier ist wüstenartig. Almeria ist die östlichste Provinz Andalusiens und grenzt an die Gemeinde Murcia. Die Küste der Provinz wird auch Costa de Almeria genannt.
  • Málaga: Die Provinz Málaga ist die kleinste Provinz in ganz Andalusien. Dennoch leben in diesem Ballungsraum mit über 1.6 Millionen Einwohnern am zweitmeisten Mensche. Sowohl für Spanier, als auch für Touristen, stellt Málaga ein wichtiges Zentrum dar: Die Stadt Málaga ist Hafens- und Verkehrsknotenpunkt und die Provinz Málaga umschließt einige der beliebtesten Urlaubsziele Spaniens, wie Marbella, Torremolinos oder Nerja. Auch der größte Flughafen Andalusiens liegt in Málaga.

Provinzen an der Costa de la Luz

Zwei der acht Provinzen Andalusiens befinden sich an der Atlantikküste, der Costa de la Luz. Geordnet nach flächenmäßiger Größe sind diese:

  • Huelva: Die westlichste der Provinzen Andalusiens grenzt an Portugal. Mit 519.596 Einwohnern ist Huelva die am wenigsten besiedelte Provinz Andalusiens. Die meisten Menschen leben in der gleichnamigen Provinzhauptstadt Huelva. Im Norden Huelvas liegt der Naturpark Sierra de Aracena. In Huelvas Osten beginnt der Nationalpark Coto de Doñana, der eines der größten Naturreservate Europas ist.
  • Cádiz: Die Provinz zwischen Huelva im Westen, Málaga im Osten und Sevilla im Norden, liegt an der Meerenge zwischen Mittelmeer und Atlantik. Cádiz ist die zweitkleinste Provinz Andalusiens. Gemessen an den Einwohnerzahlen ist Cádiz jedoch die drittgrößte. Als Ballungsraum dient vor allem die gleichnamige Provinzhauptstadt Cádiz, das „Tor zu Marokko“ Algeciras und Jerez de la Frontera, die größte Stadt der Provinz Cádiz.

Provinzen im Inland Andalusiens

Die flächenmäßig drei größten Provinzen Andalusiens liegen alle im Inland der Gemeinde. Zu ihnen gehört die Hauptstadt Andalusiens, Sevilla, und die historisch bedeutende Provinz Córdoba. Der flächenmäßigen Größe nach geordnet sind diese:

  • Sevilla: Die Provinz und gleichnamige Hauptstadt Andalusiens ist am größten und einwohnerreichsten. Die Landschaft ist grün und durchzogen von Flüssen.
  • Córdoba: Die zweitgrößte Provinz Córdoba und die gleichnamige Provinzhauptstadt ist die nördlichste Provinz Andalusiens.
  • Jaén: Die im Nordosten Andalusiens gelegene Provinz ist touristisch wenig erschlossen, besticht jedoch durch viele Naturparks und -schutzgebiete und deren üppige Vegetation.

Reisetipps Andalusien

  • Sprache: Spanisch
  • Währung: Euro
  • Einreise: Für EU-Staatsbürger mit gültigem Personalausweis oder Reisepass
  • Sicherheit: In großen Städten ist auf Taschendiebe zu achten, ansonsten gilt Andalusien als sicheres Reiseziel

Über die Strände

Die 800 km lange Küste Andalusiens bietet dir unvorstellbar viele verschiedene Strände. Von Stein- zu Sandstränden, von einsamen Naturstränden zu gut angebundenen Stadtstränden und von Partystränden zu ruhigen Familienstränden mit guter Infrastruktur – es ist wirklich alles dabei. Der Unterschiede der andalusischen Küste: Während die Mittelmeerküsten (Costa del Sol und Costa de Almeria) typisch mediterrane Landschaft umgibt, ist die wilde Atlantikküste (Costa de la Luz) von Sanddünen, zerklüfteten Felsen und starken Winden geprägt. Letzteres ist auch der Grund, warum es hier viele Surfer hinzieht.

Strände an der Costa de la Luz

Strände mit guter Infrastruktur für einen gelungenen Familienurlaub in Andalusien sind zum Beispiel der Playa de Punta Umbría oder der Playa de Punta del Moral. Ruhe und Einsamkeit inmitten schönster Natur findest du am Cala Arenas oder am Playa El Arenosillo. Wer an der Costa de la Luz surfen will, sollte unbedingt den Playa Central oder den Playa San Bruno in der Nähe von Huelva besuchen.

Strände an der Costa del Sol

Vor allem um die beliebten Urlaubsorte Málaga und Marbella an der Costa del Sol findest du Strände, die keine Wünsche offen lassen. Romantikern wird der von Palmen gesäumte Playa de Cortijo Blanco in der Nähe von Marbella gefallen. Für etwas mehr Action für Groß und Klein ist am Playa La Carihuela gesorgt. Ein breites Freizeitangebot und eine hervorragende Infrastruktur für Familienurlauber findest du am Playa de Casablanca. Sogar vereinzelte Surfstrände, wie den Playa los Àlamos in Málaga, kannst du an Costa del Sol finden. In der Provinz Málaga liegt auch der touristische Hotspot Torre del Mar, wo sich Strand an Strand reiht.

Strände an der Costa de Almería

In der Provinz Almería gibt es vermehrt einsame Surfstrände mit felsigen Landschaften bei wüstenartigen Klima, wie den Playa Las Salinas. Auch entspannte Andalusienfans, die Authentizität und gute Infrastruktur dem touristischen Trubel vorziehen, werden an der Costa de Almeria z.B. am FKK-Strand Vera Playa Naturista zufrieden gestellt werden. Wer neben guter Infrastruktur auch etwas Party will, kann sich austoben am Playa del Cantal. Frei, einsam und wunderschön wird ein Strandtag am Playa de los Muertos.

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