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Manilva Strände

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Manilva – spanische Lebensfreude

Hier schlägt das Herz spanischer Lebensfreude! Inmitten von Weinbergen und mit einem atemberaubenden Blick auf das 2 km entfernte azurblaue Mittelmeer liegt das bezaubernde Städtchen Manilva. Zwischen der kantigen Hafenstadt Algeciras im Westen und dem lebendigen Touristenziel Estepona im Osten, ist Manilva der kulturell lebendigste Badeort im Westen der „Costa del Sol“. Schon immer war Manilva an der Grenze zwischen den spanischen Provinzen Málaga und Cádiz für seine ausgelassenen Feste, erlesenen Weine und gute Küche bekannt. Inzwischen bietet das Städtchen dazu noch alle Annehmlichkeiten moderner Urlaubsorte – ohne jedoch seinen Charme und seinen ganz besonderen Charakter zu verlieren.

Urlaub in Manilva

Zweifelsohne hat Manilva Individualreisenden, Gourmets und Strandliebhabern gleichermaßen viel zu bieten. Die beschauliche Altstadt oberhalb der Strandpromenade mit ihren Palmen und Zypressen entlang der Straßen und Gassen ist geprägt von den klaren Linien des andalusischen Stils. Zahlreichen Bauten des 18. Jahrhunderts, wie die Kirche von Santa Ana und die Festung La Duquesa bilden mit den weißgetünchten Wänden und schmiedeeisernen Balkonen der Wohnhäuser ein harmonisches Ganzes.

Während Manilva mit seinen nicht einmal 15.000 Einwohnern unter der Woche oft ein wenig verschlafen wirkt, scheint sich hier am Sonntag die ganze Region zum bunten Wochenmarkt Rastro del Domingo zu versammeln. Tatsächlich ist Manilva über die Region hinaus bekannt für seine ausgelassenen, traditionellen Feste rund ums Jahr und wird deshalb vor allem an Festtagen auch von Spaniern gerne besucht. Und das nicht nur zum Feiern, denn auch als Destination für einen typischen Badeurlaub direkt am Strand ist Manilva inzwischen mehr als geeignet: An der Küste, keine drei Kilometer unterhalb des historischen Ortskerns, gibt es inzwischen eine große Auswahl an Hotels, Restaurants und Bars aller Preisklassen.

Klima, Wetterlage, Beste Reisezeit Manilva

Das Klima in Manilva zeichnet sich, wie für die Costa del Sol üblich, durch milde Winter und sehr heiße Sommer aus. Im August wird es mit Temperaturen über 30°C sehr heiß. Bei 11 Sonnenstunden kann man sich im 24°C warmen Mittelmeer abkühlen. Die Wassertemperatur sinkt im Winter auf 15°C, sodass sich ein Badeurlaub im Winter eher weniger anbietet. Die beste Reisezeit für einen Strandurlaub in Manilva ist zwischen Juni und September. Dann ist es sommerlich warm, es regnet kaum und die Wassertemperatur ist angenehm.

Manilvas schönste Seiten

Hauptattraktion für Tagesbesucher in Manilva ist die Festung La Duquesa. Um den Ort vor Piratenangriffen zu schützen, wurde das nach der Herzogin benannte Bollwerk auf den Überresten einer römischen Villa errichtet. Heute können neben der Festung oberhalb des Marinas auch die archäologischen Funde aus dem 1. bis 4. Jahrhundert nach Christus im angeschlossenen Museum besichtigt werden. Ebenfalls für einen Kurzbesuch einplanen solltest du den gleichnamigen Hafen von Duqesa. Mit seinen über 300 Liegeplätzen ist er eine bunte Mischung aus Sportseglern und traditionellen Fischerbooten und bietet neben Ausflugsfahrten auch meeresbiologische Exkursionen an. Von hier könnt ihr mit Familie oder Partner einen traumhaften Spaziergang entlang der sehr gepflegten Strandpromenade unternehmen und den Abend in einem der vielen Restaurants mit Blick auf Strand und Mittelmeer ausklingen lassen.

Dabei lohnt es sich wirklich, einen längeren Aufenthalt in Manilva einzuplanen. Denn um Manilva zu besuchen, gibt es abgesehen von den optimalen Strandtemperaturen im Sommer, wirklich keinen Zeitpunkt, an dem Manilva nicht feiert! Über das ganze Jahr verteilt ziehen Manilvas Feste und Feierlichkeiten Spanier und internationale Besucher gleichermaßen an. Angefangen bei den Heiligen Dreikönigen im Januar und dem spanischen Karneval im Februar und März, werden hier ganz traditionell auch die Karwoche und das Osterfest mit katholische Prozessionen zelebriert. Die Reiterparade im Mai und die Nacht des San Juan zur Sommersonnenwende sind besonders bei Spaniern beliebt. Während des Vollmondfestes im August wird schließlich ganz Manilva mit Kerzen und Lampions illuminiert und überregionale Künstler und Musiker sorgen für ein anspruchsvolles Programm. Einzigartig an der gesamten Costa del Sol ist allerdings das Weinfest, das Vendimia de Manilva. Seit den 60er Jahren wird es anlässlich der Traubenernte gefeiert. Die Muskattrauben Manilvas sind in ganz Spanien berühmt und der hier gekelterte Weißwein passt einfach wunderbar zu den abwechslungsreichen Fischgerichten in den Restaurants vor Ort.

Strände in Manilva

Auch, wenn Manilva nicht direkt am Strand liegt, kann man in nur wenigen Autominuten wunderschöne Strände erreichen. Ob weitläufige Strände mit dem für die Region typischen feinen Sand oder kleine Kiesbuchten mit kristallklarem Wasser – an der acht Kilometer langen Küste vor Manilva entfaltet sich die volle Naturschönheit der Region! Während der weitläufige Playa Ancha viel Platz für alle bietet, kommen Familien mit Kindern am Playa Gaviotas auf ihre Kosten. Zwischen der kantigen Hafenstadt Algeciras im Westen und dem lebendigen Touristenziel Estepona im Osten ist Manilva eindeutig die kulturell ansprechendste Badedestination im Westen der Costa del Sol. Tatsächlich dreht sich in dem einst winzigen Fischerort Manilva heute alles um seinen Wein, seine Feste, das Meer, aber vor allem auch seine Strände. Das Besondere: Viele der Feste finden auch am Strand oder entlang der mehr als zwei Kilometer langen Strandpromenade statt.

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