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Malindi Strände

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Malindi – Staubige Küstenstadt mit tollen Märkten

Die Küstenstadt Malindi gehört auf Basis der Einwohneranzahl zu den zwanzig größten Städten Kenias. Die 70.000 Menschen der Stadt leben überwiegend vom Tourismus, der Fischerei und dem Handel. Auffällig ist, dass besonders viele Italiener in Malindi leben bzw. dort Urlaub machen. Das hat historische Gründe. Inzwischen gibt es auch einige Großinvestitionen des ehemaligen Formel-1-Managers Flavio Briatore. Italienisches Essen gibt in den Restaurants sehr viel, wenn auch in einer anderen Qualität, als man es in Europa gewohnt ist. Einige Touristen nennen Malindi „Little Italy“, obwohl die Stadt sehr wenig mit italienischem Flair zu tun hat.

In den Jahrhunderten vor Briatore wurde Malindi durch die Seefahrt geprägt. Im 15. Jahrhundert ging Vasco da Gama bei Malindi an Land und rekrutierte Besatzungsmitglieder für seine Seefahrten nach Indien. Partnerschaften mit Portugal resultierten aus diesen Begegnungen, die Malindi einen kleinen Vorsprung gegenüber der konkurrierenden Stadt Mombasa schufen. Heute erinnert das Vasco da Gama-Steinkreuz an diese Zeit.

Malindi ist durch eine islamische Kultur geprägt. Es leben überwiegend muslimische Menschen in der Stadt. Frauen sollten daher darauf achten keine kurzen Hosen zu tragen.

Hardfacts

  • Einwohner: 70.000
  • Nächster Flughafen: Malindi Airport (IATA: MYD)
  • Anzahl Strände: 7 interessante Strände im Umkreis
  • Strände: Garoda Beach, Turtle Bay, Silversands Beach, Mapango Beach, Malindi Beach, Malindi Marine Park, Mambrui Beach
  • Nationalitäten: Kenianer, Italiener, Deutsche
  • Geeignet für: Reisende, die das Abenteuer abseits des Hotels suchen
  • Atmosphäre: hektisch, laut

Unterwegs in Malindi

Flughafen

Mit dem Malindi Airport (IATA: MYD) besitzt Malindi einen eigenen Flughafen, der nur 4 km und 15 Autominuten von der Küste entfernt ist. Nationale Ziele sind hier zu erreichen. Kleine Flugzeuge starten von zwei Gates.

Busstationen

Wer nicht fliegen möchte, kann auch mit dem Bus nach Malindi reisen. An der Old Busstation und der New Stage Busstation kommen Busse aus dem Inland und den Nachbarländern an. Die Old Busstation befindet sich auf einer befahren Straße. Hier halten beispielsweise die orangen Busse von „BUS CAR“. In der New Stage Busstation halten viele Matatus, kleine Busse für 10-15 Personen, die die für Kurzstrecken genutzt werden. Kleine Shops, kenianische Musik und Snacks gibt es dort ebenfalls.

Boda Boda oder Tuk tuk

Etwas abenteuerlicher und günstiger als mit dem Taxi ist die Reise in der Stadt mit einem Boda Boda oder Tuk tuk. Mit einem Boda Boda ist ein Motorradtaxi gemeint. Viele junge Männer verdienen mit dem Transport von Waren oder Gütern ihr Geld. Tuk tuks werden eher für den Transport von Personen genutzt. Sie sind auffällig bunt gestaltet, haben dröhnende Musikanlagen oder getönte Scheiben. In beiden Fällen gilt es den Fahrpreis vorab zu verhandeln. Im besten Fall hilft ein Local dabei.

Märkte in Malindi

In Malindi gibt es dutzende interessante Märkte. Drei stellen wir hier vor.

Malindi Tourist Market

Im Malindi Tourist Market können handgefertigte Souvenirs, Gemälde, Sandalen und vieles mehr gekauft werden. In den Hinterhöfen und Shops findet die Produktion statt. Die Menschen können direkt bei der Arbeit beobachtet werden. Das gibt ein gutes Gefühl und zeigt woher die Gegenstände stammen. Es handelt sich also immer um Unikate und nie um Massenproduktion.

Old Market

Der Old Market ist ein Lebensmittelmarkt. Lebendige Hühner, Eier, Salat, Gemüse und Obst können hier erstanden werden. Besonders frische Mangos, Papaya, Wassermelonen lohnt es sich hier zu kaufen. Jedoch gilt die goldene Regel: „Cook it, peal it or leave it“ um Infektionskrankheiten und Magen-Darm-Beschwerden zu vermeiden.

Malindi jua kali Market

Der Malindi jua kali Market ist überwiegend für Einheimische nützlich. Hier können Werkzeuge und Geräte von Küchenutensilien bis hin zu kleinen Öfen gekauft werden.

Falconry von Malindi

Der Falconry-Park ist ein Vogelpark mitten in Malindi. Hier leben diverse kenianische Greifvogelarten. Einige Tiere wurden hier gesund gepflegt und vor dem Tod gerettet. Andere Tiere, wie Krokodile und Schlangen, werden für die neugieren Blicke der Besucher ausgestellt. Der Park macht mit seinen kleinen und verschmutzten Käfigen, sehr kurzen Leinen für die Vögel und einem intensiven Geruch keinen guten Eindruck.

Essen in Malindi

Für jeden Geldbeutel kann man in Malindi essen gehen. Die Wahl besteht letztendlich zwischen Streetfood, einem Local Restaurant und einem touristischen Restaurant.

Streetfood

Am Straßenrand werden am Abend die Garküchen aufgebaut. Während tagsüber überwiegend Obst und Gemüse zu kaufen sind, gibt es abends gegrilltes Huhn, Maiskolben oder Oktopus. Auch frittierte Kartoffelecken bieten einige Straßenhändler an.

Local Restaurants

Ugali (Getreidebrei aus Maismehl), Samosas (gefüllte Teigtaschen), Chapati (Brot), Chai Tee und kenianischen Kaffee gibt es beispielsweise in den Restaurants, in denen auch die Einheimischen speisen. Die Speisekarte ist meistens vor der Küche befestigt. Für einen Tee zahlt man in solchen Restaurants etwa 20 Cent, für ein Chapati 15 Cent. Beim Besuch eines Local Restaurants wird man dich vermutlich belustigt anschauen. Wenn du auf ein kleines Restaurantabenteuer und die wahre kenianische Küche Lust hast, probiere das auf jeden Fall aus. Wir haben das Ngala Stage Café, das Shell Malindi Cafe sowie das Migingo International Cafe Inn besucht.

Touristische Restaurants

Die touristischen Restaurants befinden sich überwiegend an großen Straßen und Hotels. Sie erfüllen die Vorstellungen der Touristen schon eher. Je nach Preisniveau gibt es weniger schöne aber günstige und sehr schöne teurere Restaurants. Sehr beeindruckend ist da Baby Marrow Kenya. Hier wird jeden Abend frischer Fisch verarbeitet.

Strände um Malindi

Der Strand direkt vor den Toren der Stadt, der Malindi Beach, ist der hässlichste Strand der Region. Er ist vermüllt und viele natürliche Reste liegen am Strand. Die Strände Garoda Beach, Silversands Beach, Mapango Beach und Malindi Marine Park sind dagegen viel schöner. Sie sind sehr ruhig und naturbelassen. Nur wenige Hotels befinden sich am Strand. Und wenn sich doch mal ein Resort am Strand befindet, gliedert es sich wunderbar in die natürliche Umgebung ein. Strohdächer und Holzbauten wirken am Strand viel schöner. Betonklötzer sucht man an den Stränden zum Glück vergebens.

Wetter in Malindi

Das Wetter ist in Malindi ganzjährig warm und unterliegt kaum Temperaturschwankungen. Am wärmsten ist es zwischen Februar und April. Mit 11 bis 17 Regentagen sind die Monate April bis Juli sehr feucht und bilden die Regenzeit der kenianischen Küste am Indischen Ozean. Von August und November nimmt die Anzahl der Regentage ab. Zwischen Dezember und Februar März gibt es nur 2 bis 3 Regentage. Der deutsche Spätsommer und die Winter sind ideale Reisezeiten für Malindi und die Umgebung.

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