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Watamu Strände

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Watamu – ein kleiner Ort am Indischen Ozean

Watamu bedeutet auf Swahili „Das Zuhause der süßen Menschen“ und ist für ostafrikanische Verhältnisse ein besonders ruhiger Ort. Er ist nicht zu vergleichen mit anderen kenianischen Städten und liegt 30 Kilometer südlich von Malindi. Kleine Straßen, viele Souvenirläden, wenig Staub und einige Restaurants säumen die kleinen Straßen des Ortes mit etwa 5.000 Einwohnern am Indischen Ozean. An der Hauptstraße befinden sich vor allem für Touristen interessante Läden, wie kleine Shops und Restaurants. In den Gassen der Altstadt sind eher die Kenianer Zuhause. Doch das heißt nicht, dass man diesen fern bleiben sollte. Einheimische bieten sich gegen ein kleines Trinkgeld als Guides an und zeigen Watamu gerne zwischen Fischmarkt und Friedhof.

Noch interessanter ist die Umgebung Watamus: Das Kilifi County. Der Malindi Marine Nationalpark zählt zu den größten kenianischen Biosphärenreservaten. Vor der Watamu Bay sind Delfine, Mantas, Meeresschildkröten oder Walhaie zu beobachten. Besonders um die Whale Island herum finden sich viele interessante Meereslebewesen und (Zug-) Vogelarten, wie Regenpfeifer, Strandläufer, Reiherläufer, Scharlachspinte, Madagaskarspinte und Seeschwalben. Die Mida Creek, eine Überflutungsebene, in der tausende Mangroven wachsen, ist ständig im Wechselspiel zwischen Ebbe und Flut.

Hardfacts

  • Einwohner: 5.000
  • Nächster Flughafen: Malindi Airport (IATA: MYD); 23 km und Mombasa Airport (IATA: MBA); 117 km
  • Anzahl Strände: 7 interessante Strände im Umkreis
  • Strände: Garoda Beach, Turtle Bay, Silversands Beach, Mapango Beach, Malindi Beach, Malindi Marine Park, Mambrui Beach
  • Nationalitäten: Kenianer, Italiener, Deutsche
  • Geeignet für: Urlauber, die Entspannung und Ruhe suchen
  • Atmosphäre: ruhig, idyllisch

Unterwegs in Watamu

Flughafen

Der Malindi Airport (IATA: MYD) ist der nächste Flughafen. Er ist 23 km und 30 Autominuten von Watamu entfernt. Nationale Ziele, wie Nairobi oder Lamu sind ab MYD zu erreichen. Kleine Flugzeuge starten von zwei Gates.

Boda Boda oder Tuk tuk

Günstiger und abenteuerlicher als mit dem Taxi ist die Reise im Dorf mit einem Boda Boda oder Tuk tuk. Ein Boda Boda ist ein Motorradtaxi. Junge Männer transportieren damit Waren, Einkäufe oder eben Menschen und verdienen so ihren Lebensunterhalt. Tuk tuks sind dreirädrige Motorradtaxis. Sie sind oftmals sehr bunt gestaltet und spielen laute Musik. Der Fahrpreis sollte unbedingt vor dem Einsteigen verhandelt werden.

Einkaufen in Watamu

In Watamu gibt es keine großen Märkte. Doch entlang der Straßen befinden sich kleine Obst- und Gemüsestände, Schnellrestaurants und Souvenirshops. Löwen, Elefanten, Giraffen und Zebras können dort als Holzfiguren, Anhänger oder Gemälde gekauft werden. Es lohnt sich mit den Verkäufern ins Gespräch zu kommen und etwas über die Produktion zu erfahren. Auch Upcycling findet statt. Einige Näherinnen produzieren aus alten Zementsäcken stylische Taschen.

Watamu Marine Nationalpark

Die Küste vor Watamu und der angrenzende Indische Ozean gehört zum Watamu Nationalpark, einem der größten Nationalparks Kenias. Die Watamu Marine Association kümmert sich dort um den Schutz des Meeres, organisiert Beachcleanings und bildet Einheimische sowie Touristen. Vor Schnorchel- und Tauchgängen findet eine umfangreiche Belehrung statt, sodass die sensible Natur erhalten bleibt. Bei Delfintouren mit einem Boot werden die Tiere nicht angelockt, sondern im offen Meer aufgespürt. Das Schwimmen mit den Delfinen ist nicht gestattet und sollte vermieden werden. Es ist nur erlaubt, wenn die Delfine sich von alleine annähern und auch Interesse an dem gemeinsamen Schwimmausflug haben.

Whale Island

Die Whale Island liegt direkt vor der Mida Creek im Watamu Marine Nationalpark. Sie ist eine karge, kleine und unbewohnte Insel. Ihr Umfang beträgt nur wenige hundert Meter. In der Nähe der Insel kann gut geschnorchelt werden. Um die Insel herum sieht man Delfine, Walhaie und Mantas.

Eco World in Watamu

Dem Umweltschutz hat sich auch die Eco World verschrieben. Das Projekt der Watamu Marine Association begann 2009 mit regelmäßigen Beachcleanings. Zwei Jahre später kauften die Umweltschützer hinter dem Dorf Dabaso ein Stück Land. Seitdem findet dort das Recycling des gesammelten Mülls statt. 22 kenianische Frauen und Jugendliche sammeln zwei Mal in der Woche den Müll an den Stränden vor Watamu und bringen ihn in die Eco World. Dort wird das Plastik nach Farben sortiert, geschreddert und in Mombasa verkauft. Das Projekt befreit so die kenianische Küste vom Müll, schafft Arbeitsplätze und sorgt in weiteren Teilprojekten für Innovationen und Bildung.

Mida Creek

Die Mida Creek ist eine Überflutungsebene direkt neben dem Meer. Wie eine Flussmündung gräbt sie sich in die kenianische Küste am Indischen Ozean. Bei Flut wird hier das Meereswasser hineingespült, bei Ebbe gelangt es wieder ins Meer. Das unendliche Wechselspiel ist Lebensgrundlage für diverse Vogelarten und Heimat imposanter Mangrovenwälder. Angeblich sollen sich in der Mida Creek sieben von neun Mangrovenarten der Welt befinden. Sie kann mit einem Dhau befahren werden. Einen guten Ausblick bei Sonnenuntergang gibt es vom Restaurant Crab Shack.

Local Restaurants

Ugali (Getreidebrei aus Maismehl), Samosas (gefüllte Teigtaschen) und Chapati (Brot) findet man auch in den Straßenküchen und Local Restaurants Watamus. Einige Straßenküchen bestehen nur aus einer kleinen Theke und versorgen ihre Gäste unter einem kleinen Dach. Seitenwände fehlen. Hier kann Chai Tee getrunken werden. Aber auch vollwertige Speisen aus Reis und Gemüse werden angeboten. Speisekarten gibt es nicht. Alles auf Nachfrage. Ein kulinarisches Abenteuer ist es wert.

Touristische Restaurants

Doch es gibt auch touristische Restaurants in Watamu, die eingedeckte Tische und etwas mehr Komfort für Europäer bieten, die andere Vorstellungen von einem Restaurant haben. Neben einer Auswahl an Fleisch- und Fischgerichten kommen europäische Speisen auf den Tisch. Manche Gerichte haben einen leichten indischen Einfluss. Empfehlenswerte Restaurants sind der Italiener „Amicie Miei“, Jambo Restaurant und Swahili Restaurant.

Strände um Watamu

Der bekannte Watamu Beach ist auch unter dem Namen Mapango Beach bekannt. Er ist einer der schöneren Strände vor Watamu. Besonders spannend ist auch die Turtle Bay, die sich am nördlichsten Ende des Garoda Beachs befindet. Klares Wasser und Schildkrötenbeobachtungen machen ihn zu einem der schönsten Strände im Kilifi County. Hinter dem Garoda Beach befinden sich nur wenige Hotels. Hervorzuheben sind Temple Point Resort, Garoda Resort, Jacaranda Beach Resort und Turtle Bay Beach Club. Die meisten Hotels gliedern sich wunderbar in die Kulisse am Strand ein.

Wetter in Watamu

Das Wetter ist in Watamu das ganze Jahr über warm. Wie auch in Malindi gibt es Temperaturschwankungen nur in ganz geringem Maße. Am wärmsten ist es zwischen Februar und April. Die Monate April bis Juli sind sehr feucht und bilden die Regenzeit der kenianischen Küste. In den Folgemonaten nimmt die Anzahl der Regentage bis November wieder ab. Manchmal ist es zur Mittagszeit im Dezember noch etwas feucht, aber im Generellen gibt es zwischen Dezember und März nur 2 bis 3 Regentage. Der deutsche Spätsommer und die deutschen Winter sind die beste Reisezeit für Watamu und die Umgebung im Kilifi County.

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