Wassersportanbieter Mar de Mallorca mit Verleih von Wassersportgeräten am Strand Playa de Palma
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Playa de Palma und Arenal Strände

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  1. Allgemeine Informationen

Strandurlaub in Playa de Palma und Arenal

In der Bucht von Palma schlägt das Herz des Massentourismus auf Mallorca. An keinem anderen Ort der Insel drängen sich ähnlich viele Hotels wie an diesem Küstenstreifen. Die Dichte an Ferienunterkünften gehört zu den höchsten im gesamten Mittelmeerraum. Zwar reicht die Bebauung, die nahezu ausschließlich auf den Tourismus ausgerichtet ist, vom Strand aus nur wenige Straßenblocks ins Inselinnere, dafür zieht sie sich fast nahtlos über die gesamte Länge des breiten Sandstreifens.

Playa de Palma, im Katalanischen als Platja de Palma bezeichnet, schließt östlich an die Inselhauptstadt an und ist Teil einer fast durchgehend bebauten und massentouristisch erschlossenen Gegend, die vom Ferienort Magaluf im Westen bis zur Bettenburgen-Stadt Arenal im Osten reicht. Je nach Sichtweise erstreckt sich der Strand viereinhalb bis sechs Kilometer am nördlichen Ufer der Badia de Palma. Denn es kursieren mehrere Varianten, wie die einzelnen Abschnitte bezeichnet werden, die im Wesentlichen Playa de Palma und Playa Arenal umfassen. Ganz pragmatisch sind da die Urlauber aus Deutschland, die dem Strand vor Jahren seinen Kultnamen Ballermann gegeben haben.

Playa de Palma - wie alles begann

Angefangen hat alles zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Dünen und dichter Wald, die den Strand vormals umgeben hatten, fielen nach und nach dem Beton zum Opfer. Es entstand allmählich eine Silhouette aus großen Hotels, um immer größer werdenden Touristenscharen vom europäischen Kontinent einen Platz an der Sonne zu bieten. In den 1960er-Jahren erreichte der Bauboom seinen Höhepunkt, in dieser Zeit entstanden die meisten Ferienunterkünfte. Während Hoteliers, Gastronomen und Händler die Bucht von Palma fit für den Massentourismus machten, sorgte die Natur allerdings für Probleme: Das Meer nagte am Strand und ließ immer größere Teile der Sandfläche verschwinden. Im Winter 1989 blieb von den Dünen fast nichts mehr übrig, die Mallorquiner mussten handeln. In einer spektakulären Aktion wurde der Strand mit etwa 400.000 Tonnen Sand aufgeschüttet. Das machte Playa de Palma zum längsten Strand Mallorcas.

In den 1990er-Jahren entwickelte sich der Küstenstreifen zwischen Palma und Arenal immer mehr zur Hochburg trink- und feierfreudiger Touristen aus Deutschland. Kleine Lokale wie der Bierkönig verwandelten sich in riesige Party-Hotspots, dazu entstanden mit der Schinken- und der Bierstraße ganze Feiermeilen für deutsche Urlauber. Bis heute haftet der Bucht von Palma der Ruf des Vergnügungsparks für Partyfreunde aus Deutschland an. Eine Mischung aus Karneval und Oktoberfest, eingängigen Schlager-Hits und Eimersaufen hat über Jahre hinweg eine bizarre Blüte der deutschen Kultur hervorgebracht, die sich hartnäckig als Sinnbild für den Mallorca-Tourismus hält.

Hoteliers hieven mittlerweile ihre renovierungsbedürftige Unterkünfte mit Komfort und hochwertiger Ausstattung in höhere Sternekategorien, demnächst eröffnen zudem zwei neue Luxushotels. Auch die Gastronomie in der Bucht von Palma hat längst mehr zu bieten als schlichte Strandkioske, an denen Currywurst, Döner und Dosenbier über die Theken wandern. Liebevoll gestaltete Restaurants und Cafés halten Einzug, sie bieten hochwertige Speisen in modernem Ambiente.

Strände in Palma

Die Strände Playa de Palma und Playa S'Arenal durchlaufen zweifelsohne eine Phase des Umbruchs, dennoch ist die Party hier alles andere als vorbei. Großraumdiscos wie der Megapark und das Oberbayern ziehen junge Deutsche nach wie vor zu tausenden an, sie sind für manch einen Urlauber wichtiger als der Strand selbst. Daneben entspannen nur wenige Meter weiter Familien in der Sonne. Denn der weiche, seicht ins Wasser abfallende Strand mit zahlreichen Wassersportangeboten, vielfältiger Gastronomie und Hotelbetrieben, die verschiedenen Geschmäckern gerecht werden, hat für alle Altersgruppen viel zu bieten. Genau diese Abwechslung macht die Bucht von Palma heute aus.

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