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Sansibar Strände

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Sansibar - Das traumhafte Inselparadies im Indischen Ozean

Sansibar - schon allein der Name lässt viele träumen: sagenhaft weiße Sandstrände mit Palmen, die sich im Wind wiegen, türkisfarbenes Wasser, exotische Gewürze und ein Stück afrikanische Lebensphilosophie. Das Inselparadies Sansibar befindet sich im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas und ist ein halbautonomer Teilstaat Tansanias.

Hinter dem Namen Sansibar verbirgt sich aber mehr als nur eine Insel. Sansibar ist der Name einer ganzen Inselgruppe, welche aus zwei Hauptinseln besteht:

  • Unguja - umgangssprachlich als Sansibar bekannt und die größte Insel
  • Pemba - nördlich von Unguja

Dazu kommt Latham, eine kleine Koralleninsel 64 km südöstlich von Unguja, sowie viele kleine Nebeninseln, welche sich vor den Küsten der beiden größten Hauptinseln befinden. Zum Archipel Sansibar gehört eigentlich auch noch eine vierte Hauptinsel namens Mafia, welche allerdings seit 1885 administrativ zum Festland Tansanias gehört. Während Latham eine unbewohnte und sehr kleine Koralleninsel ist, leben auf den anderen beiden Inseln Unguja und Pemba etwa 1,1 Mio Einwohner.

Urlaub auf Sansibar bedeutet Abenteuer und Entspannung in einer exotischen Fremde. Besucher werden von den Einheimischen mit einem freundlichen Jambo (Hallo) und Karibu (Willkommen) begrüßt. Auf Sansibar leben die verschiedensten Kulturen friedlich zusammen.

Die Insel Sansibar wird als Urlaubsziel immer beliebter. Während früher Backpacker und Safari-Urlauber vom afrikanischen Festland anreisten, um auf Sansibar ein paar entspannte Tage vor der Heimreise zu erleben, kommen nun auch immer mehr direkt auf die Insel. Vor allem Franzosen, Italiener, Deutsche und Briten machen sich auf den Weg von Europa zum Inselparadies.

Sehenswürdigkeiten auf Sansibar

Stonetown, Sansibar-Stadt

Neben paradiesischen Stränden mit puderzuckerweißem Sand und Kokospalmen gibt es auf Sansibar viel zu entdecken. Empfehlenswert ist ein Besuch der Altstadt von Sansibar-Stadt, auch Stonetown genannt. Die Weltkulturerbestätte wurde geprägt von unterschiedlichen Kulturen und architektonischen Stilen. Kleine verschlungene Gassen führen zum alten Gewürzmarkt, wo auch heute noch Nelken, Kardamon, Vanille und Zimt gehandelt werden. Das Haus der Wunder gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Es wurde 1883 erbaut und war das erste Haus mit elektrischem Licht auf Sansibar. Heute befindet sich hier ein Museum, in dem man die Kultur und Geschichte der Insel erleben kann.

Restaurant - The Rock

Ein Restaurant der ganz besonderen Art findet man am Pingwe Beach an der Ostküste Sansibars: The Rock. Auf einem Felsen mitten im Meer wurde hier ein kleines Restaurant gebaut. Während man bei Ebbe bequem zu Fuß zum The Rock gelangt, bringt einem bei Flut ein kleines Boot rüber. Die Mini-Felsinsel verfügt sogar über Wifi, Strom und Wasser und ist auf jeden Fall einen Besuch wert, denn wann kann man schon auf einem kleinen Eiland aus Stein speisen?

Gefängnisinsel Prison Island

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die ehemalige Gefängnisinsel Prison Island, welche auch Changuu genannt wird. Die kleine Insel vor der Küste Sansibars ist bekannt für die großen Aldabra-Riesenschildkröten, welche 1919 als Geschenk der Regierung der Seychellen übergeben wurden. Heute kann man über 100 der zutraulichen Riesen bestaunen und füttern.

Beste Reisezeit Sansibar

Das Klima auf Sansibar ist tropisch und somit ganzjährig heiß und feucht. Es gibt zwei Trocken- und zwei Regenzeiten. In der langen Regenzeit im März, April und Mai muss man mit heftigen Regenfällen rechnen. Die Monate Juni bis Oktober hingegen sind sehr trocken und es gibt kaum Niederschläge. Nach dieser langen Trockenzeit folgt eine kurze Regenzeit, welche sich aber nur über die Monate November und Dezember erstreckt und nicht ganz so heftig ist wie die lange Regenzeit. Januar und Februar sind die beliebteste Reisezeit für Touristen, denn dann ist es meist trocken und die Temperaturen steigen auf über 30°C.

Aktivitäten

Schnorcheln und Tauchen

Sansibar ist umgeben von Korallenriffen, die eine wunderschöne Unterwasserwelt schaffen. Meist reicht schon ein Schnorcheln, um das bunte Treiben unter der Wasseroberfläche bestaunen zu können. Wer tiefer in die Unterwasserwelt eintauchen möchte, der findet an den Stränden Sansibars zahlreiche Tauchschulen und Tauchcenter. Auch viele Hotels haben eine eigene Tauchbasis und bieten Kurse und Ausflüge an.

Kiten

Flaches Wasser und der beständige Monsunwind machen die Gewässer vor Sansibars Küste zu einem optimalen Kite-Spot. Vor allem Anfänger finden hier ideale Bedingungen vor, um mit dem Kite die ersten Kunststücke zu üben. Es gibt zwei Saisons zum Kitesurfen auf Sansibar: Einmal in den Monaten Dezember bis März und in der Zeit zwischen Juni und Oktober. In dieser Zeit ist der Wind stark genug zum Kitesurfen. Das absolute Kitesurf-Paradies finden Wassersportler am Paje Beach an der Ostküste Sansibars.

Bootsausflüge

Ein Bootsausflug rundet jeden Urlaub auf Sansibar ab. Bei einer Dhow- oder Sundowner-Exkursion steuert man vorgelagerte Inseln und Sandbänke an, an denen man Rast macht und Schnorcheln geht. Ein Picknick auf einer Sandbank ist häufig Bestandteil solcher Bootsausflüge, die mit einem spektakulären Sonnenuntergang enden.

Gewürztour

Ein kurzer Ausflug in die Welt der Gewürze ist bei einer Gewürztour möglich. Bei solch einer Tour sieht man wie Zimt, Vanille und Nelken wachsen. Dabei bekommt man einen Einblick in die traditionelle Lebensweise der Zanzibari. Viele Spice Touren enden mit einem traditionellen Sansibarischen Essen.

Regionen & Orte

Nungwi

Das touristische Zentrum der Insel befindet sich in Nungwi, im Norden der Insel. Wer auf der Suche nach Traumstränden wie aus dem Bilderbuch ist, der ist hier genau richtig. Kilometerlang erstreckt sich der weiße Traum von Strand entlang der Küste. Hängematten hängen unter Palmen und den ganzen Tag hört man Reggae-Rhythmen. Nach dem Sonnenuntergang erlebt man in Nungwi, um genauer zu sein am Kendwa Beach, ein abwechslungsreiches Nachtleben. Vor allem Backpacker und andere junge Reisende treffen sich zur späten Stunden in den zahlreichen Bars und Restaurants, um den Tag ausklingen zu lassen.

Sansibar-Stadt

Die Hauptstadt der Insel nennt sich Sansibar-Stadt und liegt an der Westküste Sansibars. Die 200.000 Einwohner Stadt ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch der Altstadt, auch Stonetown genannt. Afrikanische, arabische und indische Einflüsse hinterließen ihre Spuren in Stonetown. Heute gehört die Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe ein. Ein Besuch der Hauptstadt lohnt sich also alle Male, denn trotz der vielen Touristen konnte Stonetown sein authentisches Flair erhalten.

Reisetipps Sansibar

  • Anreise: Am einfachsten kommt man mit dem Flugzeug nach Sansibar. Meist ist allerdings ein Zwischenstopp nötig.
  • Einreise: Wer nach Sansibar reisen möchte, benötigt ein Visum. Dieses kann man bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania in Berlin schon vor der Reise oder aber erst bei Einreise am Flughafen auf Sansibar beantragen.
  • Sprache: Die Einheimischen sprechen Kisuaheli, doch meist wird auch Englisch verstanden.
  • Währung: Auf Sansibar zahlt man mit Tansania Schilling und US-Dollar. Auf Sansibar gibt es kaum Geldautomaten, es ist also sehr wichtig genügend Bargeld dabei zu haben.
  • Zeitverschiebung: Im Sommer beträgt der Zeitunterschied zu Deutschland 3 Stunden, im Winter 2 Stunden.
  • Gezeiten: Auf Sansibar sind Ebbe und Flut sehr stark ausgeprägt. An den Traumstränden der Ostküste zieht sich das Wasser bei Ebbe mehrere hundert Meter zurück – Baden ist dann unmöglich. Wer in seinem Urlaub schwimmen gehen möchte, sollte deswegen immer einen Gezeitenkalender parat haben.

Über die Strände

Weißer Korallensand, türkisfarbenes Meer und Kokospalmen mit Hängematten – ein Traumstrand wie er im Bilderbuch steht. Auf Sansibar findet man gleich mehrere davon, denn ein Urlaub auf Sansibar bedeutet Urlaub im Postkartenmotiv.

Das Leben auf Sansibar spielt sich größtenteils am Strand ab und ist von den Gezeiten abhängig. Bei Ebbe kann man die Männer beim Seetang Anbau beobachten und Frauen beim Muscheln sammeln zuschauen. Bei Flut hingegen sieht man Kinder beim Spielen und Toben. Das Meer und auch die Strände ändern mehrmals täglich ihre Facetten. Je nach Wasserstand und Lichtstimmung herrscht eine andere Atmosphäre am Strand.

Strände an der Nordküste Sansibars

Ganz im Norden Sansibars liegt der Ort Nungwi. Einst ein kleines Dorf hat sich Nungwi zum touristischen Zentrum der Insel entwickelt. Die Strände rund um den Ort sind das Hightlight, denn hier kann man in der Hängematte liegen und über den weißen Sand bis zum türkisfarbenen Wasser schauen. Die Strände im Norden der Insel werden, im Gegensatz zur Ostküste, nur wenig von Ebbe und Flut beeinflusst, sodass man hier den ganzen Tag am Strand verbringen kann.

Strände an der Ostküste Sansibars

Die Ostküste Sansibars ist touristisch noch weniger erschlossen, beeindruckt aber ebenfalls mit wunderschönen weißen Sandstränden. Die Strände entlang der Ostküste sind stark von den Gezeiten geprägt. Bei Ebbe zieht sich das Wasser bis zu einem Kilometer weit zurück, sodass Baden dann nicht möglich ist. In dieser Zeit kann man bei einem langen Strandspaziergang den Einheimischen beim Anbau von Seetang zuschauen. Zwischen tiefster Ebbe und höchstem Flutstand liegen etwa sechs Stunden und so ändern die Strände entlang der Ostküste mehrmals täglich ihre Facetten.

Strände an der Westküste Sansibars

Die Strände entlang der Westküste können zwar in Puncto Traumstrand nicht ganz mit denen der Nord- und Ostküste mithalten, ein Besuch lohnt sich aber dennoch. Besonders sehenswert sind die vorgelagerten Inseln Changuu (Prison Island) und Bawe. Auf den kleinen Inseln findet man einige Sandbänke und feine Sandstrände mit Palmen. Das Beste an den Stränden der Westküste ist aber der Sonnenuntergang, der unvergesslich ist!

Strände an der Südküste Sansibars

Die Südküste Sansibars zeichnet sich durch Riffe, Sandbänke und Mangrovenwälder aus. Die Gegend ist touristisch noch wenig erschlossen und obwohl es nur wenige Sandstrände mit guten Bademöglichkeiten gibt, kommen Besucher immer wieder gerne in diese Region, denn in den Gewässern vor der Südküste sind viele Delfine zu Hause.

 

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